Bundespräsident Steinmeier besucht Sant’Egidio

Bundespräsident Steinmeier bei seinem Vortrag vor der Gemeinschaft Sant'Egidio Bild vergrößern (© BPA, Guido Bergmann)

Zum Abschluss seiner Reise in den Vatikan hat Bundespräsident Steinmeier am 9. Oktober die Gemeinschaft Sant’Egidio in Trastevere besucht. Im Friedenssaal der Laienorganisation, in dem vor 25 Jahren der Friedensvertrag von Mosambik unterzeichnet wurde, dankte der Bundespräsident für das humanitäre und Friedensengagement von Sant’Egidio. Mit den Mediations-Bemühungen in zahlreichen Konfliktregionen und der Schaffung von humanitären Korridoren trägt Sant’Egidio dazu bei, Frieden in der Welt zu schaffen und Menschen in Not zu helfen. Der Bundespräsident verglich in seiner Ansprache daher Sant’Egidio mit den Vereinten Nationen. Wenn man sich die Ziele der Vereinten Nationen anschaue – Weltfrieden, internationale Sicherheit, freundschaftliche Beziehungen zwischen den Nationen, eine internationale Zusammenarbeit, um wirtschaftliche, soziale, kulturelle und humanitäre Probleme zu lösen – dann sehe man, dass sich diese Ziele in gleicher Weise auf die Tätigkeit von Sant’Egidio anwenden lassen, so der Bundespräsident. Aus diesem Grund arbeitet Deutschland in seiner Außenpolitik eng mit Sant’Egidio zusammen und unterstützt insbesondere die Mediationsanstrengungen der Organisation.    

Die Ansprache von Bundespräsident Steinmeier im Kloster der Gemeinschaft Sant’Egidio finden Sie unter: http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Frank-Walter-Steinmeier/Reden/2017/10/171009-Rom-Sant-Egidio.html .

Steinmeier mit den "Amici" der Gemeinschaft Sant'Egidio Bild vergrößern (© dpa)