Papst Franziskus dankt Deutschland in Neujahrsansprache

Pope Francis diplomats accredited to the Holy See, during an audience at the Vatican,  Jan. 8, 2018. Bild vergrößern Pope Francis delivers his speech to diplomats accredited to the Holy See, during an audience for the traditional exchange of New Year greetings, in the Regia Hall at the Vatican, Monday, Jan. 8, 2018. | (© picture alliance / Cristian Genn)

In seiner Neujahrsansprache hat Papst Franziskus der Bundesrepublik Deutschland für ihre Flüchtlingspolitik gedankt. In seiner Rede erinnerte er an das Ende des 1. Weltkriegs vor 100 Jahren und blickte zurück auf das Jahr 1948, als die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet wurde. Franziskus rief die Staaten dazu auf, sich der universellen Werte dieser Menschenrechte zu besinnen. Der Schutz der Menschenwürde, das Recht auf Leben, das Recht auf Arbeit und der Schutz der Familie müssten wieder ins Zentrum rücken und von den Staaten umgesetzt werden. Mit Blick auf das Thema Flucht und Migration hob Papst Franziskus neben den Anstrengungen von Aufnahmestaaten wie Deutschland, Italien oder Griechenland die Bedeutung von Integration hervor, die nur gelingen könnte, wenn sowohl die aufnehmende Gesellschaft als auch die Zuwanderer Anstrengungen unternehmen.